Im Jahr 2005 geschah in der überschaubaren Welt des Computerschachs Unerhörtes. Der Amerikaner Vasik Rajlich, ein Neuling in der Szene, steigerte das Niveau seines Programms Rybka um 800 Elopunkte. Gewöhnlich schaffen Schachprogrammierer – oder auch Nachwuchsspieler – in einem Jahr Verbesserungen um 50 bis 100 Elopunkte. Rybka war mit einem Schlag allen anderen überlegen, die besten Menschen eingeschlossen. Von wegen „Fischchen“, was der aus dem Russischen stammende Name bedeutet, sondern mindestens der Hecht im Karpfenteich.
Das ist drin:
- 0 Minuten
- 0 Wörter
("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.07.2011)
Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.
Um einen bedenklichen Kommentar zu melden, müssen Sie angemeldet sein.