Operation Goldesel

„Elegant wie der Ring“ nannte es der Herr Bezirksvorsteher, und die Frau Vizebürgermeisterin war stolz auf „so ein sehenswertes Ergebnis“. Doch aus schönen Worten baut man keine Stadt. Zu den Plänen rund um den Wiener Eislaufverein: Notizen eines Beteiligten.

Operation Goldesel
Operation Goldesel
Operation Goldesel – (c) Clemens Fabry

Eine gute Gegend ist das nicht. Oder genauer: Sie hat schon einmal bessere Zeiten gesehen. Wer heute, vom Schwarzenbergplatz kommend, in den Heumarkt einbiegt, findet hier wenig, das zum Bleiben einlädt. Linker Hand die Hintereingänge von Akademietheater und Konzerthaus, dann eine lange graue Fassade, hinter der die Sportflächen des Wiener Eislaufvereins liegen. Den Abschluss bildet die Tiefgarageneinfahrt des Hotels Intercontinental, das aus dieser Perspektive als klobiger Turm über dem Areal aufragt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.05.2013)

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