„Natürlich gab es Zensur“

Helene Thimig und Gerhard Rühm, Ernst Meister und Kurt Sobotka, Hilde Sochor und Veit Relin: Sie alle machten im Wien der Besatzungszeit Theater im Auftrag der Sowjets oder der Amerikaner. Und manche auch im Auftrag beider.

Nach der Befreiung Wiens durch die Rote Armee Mitte April 1945 wurde der Theaterbetrieb bereits Ende April wieder aufgenommen. Zwei Monate später eröffnete das von der Österreichischen Hochschülerschaft initiierte Studio der Hochschulen/Studio in der Kolingasse, an dem die in den 1930er-Jahren geborene Generation zwischen Juni 1945 und 1950 erste Erfahrungen sammeln konnte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.02.2014)

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