„Erst mit Tinte, dann mit Blei“

Humorvoll sind sie ja nur in den seltensten Fällen, die Graffiti der Fußballfans. Meist werden Schmähungen an die Wände geschmiert – allzu oft rassistische Parolen. Einblicke eines Graffiti-Sammlers.

(c) Die Presse (Thomas Northoff)

"Nur wir vertreten Wien!" – Man wird sich irritiert fühlen, schreitet man im Alltag an einer dieser meterlangen Aufschriften vorbei. Der Wahlkampf ist längst vorüber, die Lettern der Ausrufung sind zwar plakativ, jedoch nicht auf Plakat gedruckt, sondern an eine Hauswand gesprüht. Durch den weißen Untergrund, der sich von der übrigen Hausfarbe abhebt, schimmern einzelne Buchstaben älterer Graffiti durch. Hier wurde bereits öfter geweißt, inoffiziell Angeschriebenes gelöscht.

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