Cowboy mit Kamera

Das Alltägliche und die Ränder der Gesellschaft haben Nikolaus Walter immer mehr interessiert als das vordergründig Spektakuläre. Bregenz widmet dem österreichischen Fotografen zum bevorstehenden 70er zwei Ausstellungen.

Im Türrahmen steht Herr Walter, schlohweißes Haar, um die Schulter trägt er eine Tasche mit Büchern, Bildern, Unterlagen. Er ist von Feldkirch in Vorarlberg, wo er lebt, nach Wien gereist. Wir hatten vereinbart, über seine Arbeit, sein Leben zu reden. Herr Walter ist keiner, der von sich aus in ein plätscherndes Erzählen gerät, ganz im Gegenteil: Er ist zurückhaltend, höflich, scheu, oft geradezu wortkarg. Dabei hat er viel zu erzählen. Ich frage nach, er holt Bilder aus seiner Tasche. Wir schweifen ab, Vergangenheit und Gegenwart mischen sich. Und irgendwann gehen wir in ein nahegelegenes Gasthaus.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.01.2015)

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