Sex, Semmeln und der Heilige Geist

Ohne besonderen Grund kommt niemand in die Herbststraße. Sie gehört nicht zu den schicken Einkaufsmeilen, wie wir sie unweit, innerhalb des Gürtels, finden. Ich allerdings habe sie ins Herz geschlossen. Eine Einladung ins tiefe Ottakring.

Semmel
Semmel
(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Ich wohne in der Herbststraße, Wien Ottakring. Nie gehört? Kein Wunder, die Straße ist nicht sonderlich bekannt,und auch ihr Namensgeber, Eduard Herbst, ein liberaler Politiker, der Endeder 1860er-Jahre drei Jahre lang österreichischer Justizminister war, ist längst vergessen. Sind Sie in Wien mit dem Auto unterwegs? Wenn Sie die westlichen Bezirkebefahren, kennen Sie vermutlich die Koppstraße, die den Verkehr stadtauswärts führt, und die Gablenzgasse, die Sie zurück ins Zentrum bringt. Genau dazwischen liegt die Herbststraße.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.01.2016)

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