Brenner unser

Der Brenner als heißer Ort der Geschichte schien abgekühlt. Nun, angesichts der Idee neuer Grenzzäune, leben die Geister der Vergangenheit wieder auf. Von der Natur der Grenze: Hinweise eines Südtirolers.

Cars drive along a street with a sign reading ´Brenner-Brennero´ in the Italian village of Brenner on the Italian-Austrian border
Cars drive along a street with a sign reading ´Brenner-Brennero´ in the Italian village of Brenner on the Italian-Austrian border
(c) REUTERS (DOMINIC EBENBICHLER)

Es muss wohl Ende der 1960er-Jahre gewesen sein, als ich zum ersten Mal von Österreich habe reden hören. Ich war damals etwa fünf Jahre alt. Irgendein Verwandter aus dem Südtiroler Pustertal, in dem ich aufgewachsen bin, ist etliche Kilometer bis nach Osttirol gefahren und hat von der anderen Seite der Grenze herrliche Köstlichkeiten mitgebracht: Bananen und Schokolade. Beides war in Österreich viel billiger als in Italien.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.03.2016)

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