Nur noch Blasen

Die Frage, die immer wieder zu stellen ist: Wie bringt man Menschen dazu, sich völlig in die Hände von Schaumschlägern und Gaunern zu begeben, und das im großen Stil? Über den Markt und die Macht: Hinweise zu Daniel Hoesls Film „Winwin“ – demnächst im Kino.

Er ist ein Alptraum, dieser Film. Für eine Farce zu grimmig, für eine Tragödie zu heldenlos, für einen Wirtschaftskrimi zu abstrakt, zu kadriert, in Farbe gebracht. Es gibt im Grunde niemanden darin, in den man sich wirklich einfühlen möchte. Am ehesten noch in den abgesägten Familienunternehmer, aber der verliert sich auffällig viel im Gebüsch, an den Seeufern, den Waldeinsamkeiten, die es ja bekanntlich gar nicht mehr gibt.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.03.2016)

Meistgelesen