Zwischen Süße und Finsternis

Wofür steht Frankreich heute noch – außer für einen politischen und wirtschaftlichen Sinkflug, den der jüngste Präsident Europas endlich stoppen will? Was hat es heute literarisch zu bieten außer einer Marke namens Michel Houellebecq? Anmerkungen zum Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

Denkmal der Angst?
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Denkmal der Angst?
Denkmal der Angst? – JOEL SAGET / AFP / picturedesk.com

„Eine wirklich tragische Straßenlaterne“ hat der Schriftsteller Léon Bloy den Eiffelturm genannt, als er errichtet wurde. Ein anderer, Guy de Maupassant, aß dann gerne im Restaurant des Turms – doch nur, weil es, wie er sagte, die einzige Stelle sei, von der aus er das monströse Ding nicht sehe. Viele berühmte Künstler protestierten Ende des 19. Jahrhunderts gegen das Eisenwerk, das Frankreichs Monumente und damit „Identität“ herabwürdige.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2017)

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