Das andere Österreich

Geboren 1929 in Wien, verbrachte sie ein Gutteil ihrer Jugend in Stalins Sowjetunion. In ihre Heimatstadt zurückgekehrt, übersetzte sie Solschenizyns „Archipel Gulag“ und wurde zur Anlaufstelle russischer Emigranten. Elisabeth Markstein – eine Begegnung.

Hans und Hilde nannte Elisabeth Markstein ihre Eltern. „Papa“ und „Mama“ wären für die 1929 in Wien geborene Tochter der Historikerin Hilde Koplenig und des KPÖ-Politikers Johann Koplenig nicht progressiv genug gewesen. Die heute 80-jährige Slawistin und Übersetzerin – unter anderem von Solschenizyns „Archipel Gulag“ – lebt seit 40 Jahren in einem Gemeindebau in Kagran. Vor Kurzem hat sie ihre Erinnerungen niedergeschrieben – eine Geschichte aus dem anderen Österreich.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.01.2010)

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