Auf in die Ferien!

„Eine Nation ist wirklich reich, wenn sechs statt zwölf Stunden gearbeitet wird“, sagt Marx. Reichtum ist verfügbare Zeit. Wie nun kam es dazu, dass unsere Idee der Freizeit das alte Ideal des „guten Lebens“ ablöste?

Was alle wissen“, schrieb Nietzsche, „wird von allenvergessen; und gäbe es keine Nacht, wer wüsste noch, was Licht wäre!“ In diesem Sinn wird zwar viel über das Wesen der Arbeit schwadroniert, aber, so behaupte ich, ohne zu wissen, was es mit der Zeit abseits der Arbeit auf sich hat. Dabei ist es keineswegs so, dass wir bisher nichts zum Thema Freizeit gehört hätten.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.03.2018)

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