Karl Schwanzer: Avantgardist in der engstirnigen Nachkriegszeit

In den 27 Jahren, in denen er sein Architekturbüro führte, entstanden an die 600 Projekte; viele davon in eine Zukunft gedacht, die damals in Österreich noch gar nicht angebrochen war. Zum 100. Geburtstag eines begeisternd Begeisterten.

Karl Schwanzers Pavillon der Weltausstellung in Brüssel 1958.
Karl Schwanzers Pavillon der Weltausstellung in Brüssel 1958.
Karl Schwanzers Pavillon der Weltausstellung in Brüssel 1958. – APA

Manchmal tauchen Menschen im Zeitengewühl auf, die sind so voll Kraft und Ideen, dass sie sich freischwimmen und – zumindest für eine Zeit lang – den gewaltigen Strudeln und Strömungen des Geschehens eine neue Richtung geben können. Ein solcher Mensch war der Wiener Architekt Karl Schwanzer. Da die Architektur jedoch eine vergleichsweise unbedankte, ja missachtete Disziplin ist, üblicherweise mehr geschimpft als gelobt und bedauerlicherweise oft völlig missverstanden, geriet er weitgehend in Vergessenheit.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2018)

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