Hier sind Sie richtig!

Der Dorfheld erzählt uns seine Geschichte selbst. Manchmal verwendet er Ausdrücke, die in einem Heimatroman nichts verloren haben. Er wird aber noch einsehen, dass man nicht fluchen muss, wenn man auch singen kann. „Toni und Moni“: Beginn eines Romans.

Vorwort der Dorfbewohner
Das ist ein schöner Heimatroman. Die Frau Schriftstellerin hat gesagt, dass ihr zweites Buch ein schöner Heimatroman wird. Wir haben nach Erscheinen des ersten Buches zur Frau Schriftstellerin gesagt: Warum haben Sie keinen schönen Heimatroman geschrieben? Hätten Sie einen schönen Heimatroman geschrieben, hätten wir Sie zu einer Lesung ins Gasthaus eingeladen. Aber so? GOTT SEI DANK hat sie auf uns gehört. Wir sind schon sehr neugierig.

Vorwort der Frau Schriftstellerin
Das glaube ich, dass Sie schon sehr neugierig sind. Ich bin auch schon sehr neugierig, wie Ihnen mein Heimatroman gefallen wird. Gut, dass Sie mich auf die Idee gebracht haben. Da hätte ich auch wirklich selbst darauf kommen können. Dann hätte ich das erste Buch erst gar nicht schreiben müssen. Und weil Ihnen das Ende des ersten Romans nicht gepasst hat: Dieses Mal wird es ein glückliches Ende geben. Versprochen. Mit einer schönen Musik und mit Hochzeitsglocken. So wie sich das in einem schönen Heimatroman gehört.

Das ist drin:

  • 7 Minuten
  • 1361 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen