Toleranz, ja. Aber welche?

Die eigentliche Herausforderung der Toleranz besteht nicht darin, sich zu ihr zu bekennen, sondern darin, ihre Grenzen zu benennen. Rudolf Burger hat keine Scheu, diese Grenzen zu ziehen und zur Diskussion zu stellen. Zum 80. Geburtstag.

Der öffentliche Intellektuelle bewährt sich im Dissens zur Öffentlichkeit. Rudolf Burger, geboren am 8. Dezember 1938 in Wien.
Der öffentliche Intellektuelle bewährt sich im Dissens zur Öffentlichkeit. Rudolf Burger, geboren am 8. Dezember 1938 in Wien.
Der öffentliche Intellektuelle bewährt sich im Dissens zur Öffentlichkeit. Rudolf Burger, geboren am 8. Dezember 1938 in Wien. – (c) Clemens Fabry

Im öffentlichen Bewusstsein definiert sich der öffentliche Intellektuelle durch sein standhaftes Eintreten für die europäischen Werte, auch und gerade in Zeiten, in denen diese durch Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und illiberale Gelüste bedroht erscheinen. Zu diesen Werten gehört neben Demokratie, den Menschenrechten und der Würde des Menschen vor allem die Toleranz, die es erlauben soll, Andersdenkenden und Andersglaubenden human und ohne Diskriminierung zu begegnen. Rudolf Burger kann als ein öffentlicher Intellektueller par excellence beschrieben werden. Es sind vor allem seine Einwürfe, Analysen und Zuspitzungen, die Debatten auslösen, mediale Aufmerksamkeit generieren, aber auch dazu verleiten, ihm diesen Status des öffentlichen Intellektuellen wieder abzusprechen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.12.2018)

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