Leipziger Buchmesse: Tschechien, der fremde Nachbar

Havel, Hrabal, Kundera kannte man in Europa. Und heute? Die tschechische Literatur hat sich neu erfunden. Mit Themen, die hinter die ČSSR zurückreichen. Ab 21. März: Tschechien als Schwerpunktland bei der Leipziger Buchmesse.

Bahnhof Prag Bubny: ein Objekt der Geschichte Tschechiens, das jüngst in den Fokus der Literatur des Landes rückte.
Bahnhof Prag Bubny: ein Objekt der Geschichte Tschechiens, das jüngst in den Fokus der Literatur des Landes rückte.
Bahnhof Prag Bubny: ein Objekt der Geschichte Tschechiens, das jüngst in den Fokus der Literatur des Landes rückte. – (c) Klauhs

Bei den tschechischen Präsidentschaftswahlen im Jänner 2013, bei denen es Karel Schwarzenberg und Miloš Zeman in die Stichwahl schafften, spielte ein Thema eine Rolle, das davor in Tschechien tabuisiert war: die Enteignung und Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Das hatte auch mit den ehemaligen Besitzungen der Familie des Außenministers Schwarzenberg (2007 bis 2009 und 2010 bis 2013) zu tun.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.03.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen