Wer will schon „Migrant“ sein?

Sie bauen unsere Häuser, putzen unsere Wohnungen, versorgen uns mit Obst. Warum fällt es uns so schwer, diese Menschen als Bereicherung zu empfinden? Fremdsein in Österreich: ein Zustandsbericht.

Ich bin Österreicher. Ich bin hier geboren. Warum nennt man mich Migrant?“ So oder ähnlich steht es in Foren, Chats, Blogs und Leserbriefen, geschrieben von Staatsbürgern, männlich und weiblich, denen gesellschaftlich nicht ohne Weiteres zugestanden wird, Österreicher zu sein, obwohl sie es belegen können, schwarz auf weiß und amtlich gestempelt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.05.2010)

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