Freud und Fisch in Wien

„Schienenersatzverkehr ist doch kein normales Wort.“ Die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada über die Erfahrung, sich in einer neuen kulturellen Umgebung hilflos wie ein Kind zu fühlen – und die Kunst, „Idiotin zu sein und das zu genießen“.

Am 15. März 2011, vier Tage nach der Katastrophe in Japan, erscheint in „Zeit Online“ ein Artikel von Yoko Tawada. Titel: „Die Ruhe im Sturm“. Darin erklärt sie „die Gelassenheit, mit der die Japaner dem Unglück begegnen“, wie es im Vorspann heißt. Die „Gelassenheit der JapanerInnen“, die war ja wirklich das Thema in diesen März-Tagen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2011)

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