Die Hunde des Dr. Freud

Sigmund Freud verwaltete sein öffentliches Image sorgsam. Und so wie auf dem Bild von Hans Casparius zeigte er sich sonst nie vor der Kamera: als Privatmann, zusammen mit seinen beiden Hunden. Wie kam es zu dieser Inszenierung? Und wer ist der Fotograf? Eine Recherche.

Die Begegnung findet im Frühsommer 1933 statt. Der Fotograf, er ist angemeldet, besucht Sigmund Freud in der Berggasse. Er ist überrascht, als er vom recht kamerascheuen Arzt sofort einen Termin bekommt. Er tritt ein, plaudert mit Freud über seine Arbeit als Fotograf, zeigt ihm einige ältere Aufnahmen, die er mitgebracht hat. Dann tauchen Freuds Hunde auf, zwei Chow-Chows. Der Fotograf spielt ein wenig mit ihnen. Und er beginnt mit der Arbeit.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.01.2012)

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