Radsport: Dopingsperre gegen Sinkewitz verlängert

Der Deutschland-Tour-Sieger aus 2004 ist trotz seiner Sperre bei einem Rennen angetreten. Seine Sperre wurde prompt von acht Jahren auf zwölf Jahre vom Verband verlängert.

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(c) EPA (Felix Heyder)

Der Radsport-Weltverband UCI hat die achtjährige Dopingsperre gegen den Ex-Profi Patrik Sinkewitz bis zum 16. August 2024 verlängert. Der 37-jährige Deutsche war im Juli trotz seiner Sperre beim italienischen Hobbyrennen Giro delle Dolomiti an den Start gegangen. Nach zwei Etappen wurde er dort jedoch vom Veranstalter ausgeschlossen.

"In internationaler Zusammenarbeit für sauberen Sport und auf Hinweis der NADA hat die UCI die Sperre um vier Jahre verlängert. Er hat gegen das Teilnahmeverbot während der bereits verhängten Sperre verstoßen", teilte die Nationale Anti-Doping Agentur auf ihrer Facebook-Seite mit.

Der Deutschland-Tour-Sieger von 2004 war im Februar 2014 durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS rückwirkend ab August 2012 für acht Jahre gesperrt worden. Sinkewitz war wegen eines positiven Tests auf das Wachstumshormon HGH bei einem Rennen in Lugano 2011 für schuldig befunden worden. Bereits 2007 war er des Testosteron-Dopings überführt worden. Nachdem Sinkewitz damals ein umfassendes Doping-Geständnis abgelegt hatte, wurde er aufgrund der Kronzeugen-Regelung nur für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen.

(APA/DPA)

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