Nach Rassismus-Vorwürfen: Freispruch für Arnautovic

Gegen den ÖFB-Stürmer gibt es aufgrund zu geringer Beweislage keine Sanktionen. Arnautovic war vorgeworfen worden, einen Gegenspieler unter anderem als "Nigger" beschimpft zu haben.

Marko Arnautovic (Mitte) jubelt mit Teamkameraden
Marko Arnautovic (Mitte) jubelt mit Teamkameraden
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Pro Shots)

Der österreichische Fußball-Teamspieler Marko Arnautovic hat bezüglich der Rassismusvorwürfe gegen seine Person keine Konsequenzen mehr zu befürchten. Der niederländische Fußballverband KNVB gab am Montagabend bekannt, dass die Untersuchungen gegen den Stürmer von Twente Enschede "aufgrund zu geringer Beweislage" eingestellt worden sind. Gemäß KNVB ist der Fall um den 19-jährigen Wiener damit abgeschlossen.

Die Untersuchungen waren aufgrund von Vorfällen beim Match zwischen Twente und Willem II am 14. März eingeleitet worden. Arnautovic soll nach seinem Treffer Willem-Verteidiger Ibrahim Kargbo rassistisch beleidigt und unter anderem als "Nigger" bezeichnet haben.

Arnautovic ist am Montag ins ÖFB-Teamcamp in Velden eingerückt. Falls aufgrund der Rassismusvorwürfe Sanktionen gegen Arnautovic verhängt worden wären, hätte der Niederlande-Legionär das Team wohl verlassen müssen. Nun steht einem Einsatz in der WM-Qualifikation am 1. April in Klagenfurt gegen Rumänien nichts mehr im Wege.

Vorausgesetzt, die Sprunggelenksprobleme bei Arnautovic heilen rechtzeitig ab. Die erste Trainingseinheit am Montagnachmittag hatte Arnautovic nämlich leicht angeschlagen auslassen müssen.

(APA)

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