"Bild": Dortmund trennt sich von Peter Stöger mit Saisonende

Dortmund hat sich entschieden, geht es nach dem deutschen Boulevard. Das 0:2 im Revierderby gegen Königsblau gab den letzten Ausschlag. Der BVB lässt den Vertrag mit Peter Stöger im Juni auslaufen. Der Wiener sagt: "Und das ist gut so!"

Gelsenkirchen 15 04 2018 Trainer Peter Stoeger BvB FC Schalke 04 Borussia Dortmund *** Gelsenkir
Gelsenkirchen 15 04 2018 Trainer Peter Stoeger BvB FC Schalke 04 Borussia Dortmund *** Gelsenkir
imago/Moritz Müller

Das war's. Dortmund wird sich nach einem Bericht der "Bild" zum Saisonende von Trainer Peter Stöger trennen. Die Niederlage im Bundesliga-Derby gegen den FC Schalke 04 am Sonntag sei der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung gewesen, schreibt das Blatt. Der Wiener müsse auch dann gehen, wenn er die Zielvorgabe, die Qualifikation für die Champions League, erreichen sollte. Der BVB ist momentan Tabellen-Vierter.

Der 52-Jährige, dessen Vertrag nur bis Sommer läuft, hatte nach der 0:2-Niederlage gegen Schalke wohl selbst nicht mehr mit einem Verbleib gerechnet. "Mein Dienstverhältnis geht bis zum 30. Juni - und das ist gut so", sagte er dem WDR. Dortmund erklärte, noch keine Entscheidung getroffen zu haben. "Bislang gab es nicht einmal ein Gespräch darüber, wie sich beide Seiten die Zukunft vorstellen, folgerichtig gibt es auch keine Entscheidung", teilte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge mit.

Dennoch wird als Top-Kandidat für die Stöger-Nachfolgee derzeit Lucien Favre gehandelt. Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag mit dem französischen Erstligisten OSC Nizza. Auch Red Bull Salzburgs Marco Rose (41) wird als Kandidat gehandelt. Der gebürtige Leipziger steht mit Salzburg im Europa-League-Halbfinale. Rose hat allerdings noch einen Vertrag bis 2019.

Vor dem Spiel auf Schalke hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc eine weitere Zusammenarbeit mit Stöger in einem Interview der "Bild am Sonntag" nicht ausgeschlossen: "Wir haben immer gesagt, dass auch eine längere Zusammenarbeit mit Peter möglich ist. Wir sind ihm extrem dankbar." Stöger hatte den BVB nach der Trennung vom Niederländer Peter Bosz im Dezember 2017 übernommen.

Der Klub dementiert

Dortmund hat nach eigenen Angaben noch keine Entscheidung über eine mögliche weitere Zusammenarbeit mit Stöger nach Saisonende getroffen. "Bislang gab es nicht einmal ein Gespräch darüber, wie sich beide Seiten die Zukunft vorstellen, folgerichtig gibt es auch keine Entscheidung", teilte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge auf DPA-Anfrage mit.

(dpa/red.)

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