Fifa-Wahl: Kein Gegenkandidat für Gianni Infantino

Der Italo-Schweizer, 48, bleibt ohne Konkurrenz an der Spitze des Weltverbndes Fifa, er wird im Juni als Präsident wiedergewählt.

MOROCCO-FIFA-SUMMIT
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APA/AFP/FADEL SENNA

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat bei seiner angestrebten Wiederwahl zum Chef des Fußball-Weltverbandes keinen Gegenkandidaten. Bis Fristende am späten Dienstagabend ging keine Kandidatur eines anderen Bewerbers ein. Infantino wurde im Februar 2016 zum Nachfolger von Joseph Blatter gewählt. Zuvor war er Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union. Die Zustimmung der großen Mehrheit der 211 FIFA-Mitgliedsländer beim Kongress am 5. Juni in Paris für den 48 Jahre alten Infantino gilt derzeit als sicher.

Kritik gibt es an dem Schweizer momentan praktisch nur aus europäischen Verbänden. UEFA-Chef Aleksander Ceferin und DFB-Präsident Reinhard Grindel monieren seit Monaten, dass Infantino keine ausreichenden Informationen zu einer dubiosen Milliardenofferte für die Rechte an einer reformierten Club-WM und einer globalen Nations League gibt.

Zuletzt hatte der ehemalige Schweizer Nationalspieler Ramon Vega eine Präsidentschaftskandidatur in Erwägung gezogen. Dafür hätte er bis Dienstag Unterstützerschreiben von mindestens fünf FIFA-Mitgliedern vorlegen müssen. Fraglich ist, ob der frühere Verteidiger die in den Statuten geforderte Aktivität von zwei Jahren innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Fußball hätte nachweisen können.

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