Manchester City schreibt Fußballgeschichte

Mit dem 6:0 im FA-Cupfinale gegen Watford gewinnen die „Citizens“ als erster englischer Klub das nationale Triple aus Meisterschaft, Liga-Cup und FA-Cup.

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APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS

Manchester City hat sich das englische Triple aus Meistertitel, Liga-Cup und FA-Cup gesichert. Das war zuvor noch keinem Fußballclub auf der Insel gelungen. Die „Citizens“ bezwangen am Samstag vor 90.000 Zuschauern im Wembley-Stadion den Premier-League-Elften Watford mit 6:0 (2:0). Sebastian Prödl stand beim überforderten Gegner nicht im Aufgebot.

David Silva (26.), Raheem Sterling (38., 81., 87.), Kevin de Bruyne (61.) und Gabriel Jesus (68.) erzielten die Treffer in einer mehr als einseitigen Partie. Einen Unterschied von sechs Toren in einem FA-Cup-Endspiel hat es bisher nur einmal gegeben. 1903 unterlag Derby County gegen Bury ebenfalls 0:6. Der Bewerb wird seit 1871/72 ausgetragen, für ManCity war es der siebente Erfolg. Rekordhalter ist Arsenal mit 13 Titeln.

Erst vor sechs Tagen hatte sich das Team von Trainer Pep Guardiola im Fernduell mit Liverpool den zweiten Premier-League-Titel in Folge gesichert. Der Club steht dieser Tage aber auch wegen eines anderen Themas in den Schlagzeilen. Weil man die Finanzregeln der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verletzt haben soll, droht eine Strafe.
Wie der Verband in der vergangenen Woche mitteilte, ist eine betreffende Untersuchung dazu bereits abgeschlossen. Nun werde die Rechtsprechende Kammer der UEFA ihre Entscheidung treffen, hieß es ohne nähere Angaben. Im Raum steht im schlimmsten Fall ein Ausschluss von europäischen Bewerben für eine Saison. Manchester City bestreitet gravierende Regelverstöße.

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