Rapid-Motor stottert zum Saisonbeginn

Rapid-Trainer Kühbauer nannte die St.-Pölten- Vorstellung „sehr ärgerlich“.

FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA: SK RAPID WIEN - RED BULL SALZBURG
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Diertmar Kühbauer hat Redebedarf. – APA/GEORG HOCHMUTH

Wien. Rapid steht nach dem 2:2 in St. Pölten mit einem einzigen Punkt da. Für die Grün-Weißen ist das die schlechteste Ausbeute aus den ersten beiden Bundesliga-Runden seit 2010. Hat man die Auftaktniederlage gegen Salzburg noch auf den Gegner zurückgeführt, fehlen nun aber die Argumente für den verpatzten Saisonstart.

Trainer Dietmar Kühbauer will seinem Team deutliche Worte zukommen lassen. Seiner Elf sei es kaum gelungen, die St. Pöltner unter Druck zu setzen, gestand er. Kapitän Stefan Schwab, der ebenfalls die mangelnde Spielkontrolle Rapids bemängelte, kritisierte zudem die Einsatzbereitschaft mancher Mitspieler: „Wenn wir schon nicht gut im Spiel sind, müssen wir wenigstens wie erwachsene Männer spielen.“

„Topnamen“ für Lask

Rapid läuft daher nach zwei Runden wieder Salzburg und dem Lask hinterher. Den beiden Spitzenteams des Vorjahres gelang ebenso wie Sturm Graz mit jeweils sechs Punkten ein Saisonstart nach Maß.

Die Linzer kennen seit Montag den möglichen Gegner im Kampf um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Nimmt der Lask die Hürde FC Basel warten im Play-off Dynamo Kiew oder Club Brügge. „Das sind Topnamen“, meinte Coach Valérien Ismaël.

Die Austria würde im Play-off der Europa-League-Qualifikation auf Haugesund (NOR) oder PSV Eindhoven treffen. Voraussetzung dafür: ein Erfolg über Apollon Limassol (CYP).


[POG5S]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2019)

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