Red Bull Salzburg blamiert sich auf den Färöer Inseln

Salzburg verliert in der Qualifikation für die Champions League 0:1 gegen HB Torshavn, steht aber dennoch in der dritten Quali-Runde - dank eines 5:0-Sieges im Hinspiel.

Salzburg Torshavn
Salzburg Torshavn
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Felix Roittner)

Torshavn (red.). Von „gesteigerter Torgeilheit“, die Salzburg-Trainer Huub Stevens vor dem Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation von seiner Mannschaft gefordert hatte, war auf den Färöer Inseln am Dienstagabend nichts zu sehen. Der österreichische Meister hatte mit dem HB Torshavn gröbere Probleme. Die Färinger machten auf dem heimischen Kunstrasen die Räume eng und besiegten Salzburg verdient mit 1:0.

Der einzige Grund zur Freude auf Salzburger Seite war der Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde der Champions League (ab 27. Juli gegen Omnia Nikosia). Dieser war schon nach dem 5:0-Hinspielsieg Salzburgs fast fix. Auswärts ließen die Bullen vor allem in der ersten Hälfte Torgefährlichkeit und Offensivgeist vermissen. Dass auch Huub Stevens mit dem unmotivierten Auftritt seines Teams nicht zufrieden war, zeigte er wild gestikulierend am Rande seiner Coaching-Zone.

Nach der Pause lieferten die Salzburger eine ähnlich schlechte Vorstellung ab, die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel und witterten ihre Chance. Simun Samuelsen brachte Torshavn schließlich in der 74. Minute verdient in Führung. Auch der Gegentreffer war kein Weckruf, die wenigen Angriffsversuche der Salzburger blieben erfolglos.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.07.2010)

Kommentar zu Artikel:

Red Bull Salzburg blamiert sich auf den Färöer Inseln

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen