Platzsturm: "GAK verliert Spiel, Aufstieg und Gesicht"

Nach dem Relegationsspiel gegen Hartberg, das mit einem Platzsturm von etwa 40 GAK-Fans zu Ende ging, übten die Grazer Selbstkritik.

Platzsturm in Hartberg
Platzsturm in Hartberg
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ David Rodriguez)

Die Aussagen auf der Homepage des GAK ließen nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig. Unter dem Titel „GAK verliert Spiel, Aufstieg und Gesicht" heißt es dort: „Wir haben im Profi-Fußball nichts verloren, solange wir solches Gesindel im Schlepptau haben". Von "kompletten Vollidioten" war die Rede. Die Stimmung sei lange erstklassige gewesen, doch "leider verhielten sich auch ein paar Vollpfosten so, wie wir das aus der Vergangenheit schon leidvoll gewohnt waren", heißt es auf der Homepage weiter.

Skandalspiel: Hartberg - GAK endet in Platzsturm

Die Aufstiegsträume der Roten endeten in einem Skandal. Als Daniel Rossmann in der 76. Minute das 3:0 für Hartberg erzielte, brannten bei etwa 40 GAK-Anhängern die Sicherungen durch. Sie stürmten auf den Platz, Schiedsrichter Hameter brach die Partie wegen Sicherheitsbedenken ab.

Die Bilanz: Laut Polizei wurden etwa zehn Personen festgenommen, eine Beamtin verletzt und zahlreiche Sachbeschädigungen im Stadion verzeichnet. Der ÖFB wird noch am morgigen Montag über die Spielwertung entscheiden, an einer Strafverifizierung und dem Aufstieg für Hartberg ist aber wohl nicht zu rütteln.

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