Bayern-Coach Kovač verteidigt seinen Rivalen

Niko Kovač hält nichts von der Kritik an Leverkusens Trainer Heiko Herrlich.

Niko Kovač
Niko Kovač
Niko Kovač – GEPA pictures

München. Als makelloser Tabellenführer empfängt Bayern München am Samstag (15.30 Uhr, live in Sky) den Vorletzten, Leverkusen, der mit zwei Niederlagen einen veritablen Fehlstart hingelegt hat. Ausgerechnet Bayern-Coach Niko Kovač stärkt vor dem Duell dem in die Kritik geratenen Heiko Herrlich den Rücken. „Ich finde das ein Ding der Unmöglichkeit, dass man einen Trainer nach zwei Spieltagen infrage stellt – egal, welche Ansprüche man hat. Wo kommen wir da hin?“, sagte er. Die Münchner würden sich jedenfalls nicht vom Tabellenstand täuschen lassen. „Wir wissen, dass uns ein harter Kampf erwartet“, so Kovač.

Leverkusen droht erstmals seit dem Aufstieg ins Oberhaus 1979 nach drei Partien ohne Punkte dazustehen. In der Länderspielpause betätigte sich Herrlich als Psychologe, um die ersehnte Trendwende einzuleiten. „Die Mentalität, der Wille, die absolute Geilheit, Spiele für sich zu entscheiden und das Beste aus sich rauszuholen – das war phasenweise das Problem“, sagte der 46-Jährige. „Ich versuche vorzuleben, dass man alles schaffen kann, wenn man will. Das erwarte ich mir auch von der Mannschaft.“ (swi)

Samstag: Bayern – Leverkusen, Leipzig – Hannover, Mainz – Augsburg, Wolfsburg – Hertha, Düsseldorf – Hoffenheim, Gladbach – Schalke.
Sonntag:
Bremen – Nürnberg, Freiburg – Stuttgart.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2018)

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