Frankfurts letzte Hoffnung heißt Perfektion

In der Europa League ist heute Benfica mit einem 4:2-Vorsprung bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

Einen 2:4-Rückstand muss Eintracht Frankfurt im Viertelfinalrückspiel der Europa League aufholen.
Einen 2:4-Rückstand muss Eintracht Frankfurt im Viertelfinalrückspiel der Europa League aufholen.
Einen 2:4-Rückstand muss Eintracht Frankfurt im Viertelfinalrückspiel der Europa League aufholen. – APA/AFP/dpa/ARNE DEDERT

Frankfurt. Einen 2:4-Rückstand muss Eintracht Frankfurt heute (21 Uhr, live, Puls4, RTL) im Viertelfinalrückspiel der Europa League aufholen, Trainer Adi Hütter weiß um die große Herausforderung vor ausverkauftem Haus: „Natürlich brauchen wir ein perfektes Spiel. Wir müssen Tore erzielen, um weiterzukommen. Aber wir müssen kontrolliert nach vorn spielen.“ Der Blick in die Statistik macht Mut, denn in vier der fünf EL-Heimspiele in dieser Saison gelang der heute notwendige Sieg mit zwei Toren Vorsprung. Lediglich im Achtelfinale gegen Inter Mailand gab es ein 0:0.

Dass seine Mannschaft in Lissabon trotz langer Unterzahl mitgehalten hat, macht Hütter Mut. „Wenn man zwei Tore in Unterzahl erzielt, zeigt es mir auch, dass wir im Rückspiel alle Möglichkeiten haben weiterzukommen“, erklärte der ehemalige Salzburg-Meistercoach. Besondere Achtsamkeit gelte Benficas 19-jährigem Jungstar João Félix, der im Hinspiel gleich drei Tore erzielt hat. „Er kann alles.“ Ob der am Oberschenkel verletzte Martin Hinteregger spielen kann, ließ Hütter offen, nach dem Abschlusstraining werde eine Entscheidung getroffen. „Ich werde sicher kein zu hohes Risiko für die letzten Wochen der Saison eingehen“, kündigte der Coach an. Bei Benfica-Leihstürmer Luka Jovic (23 Saisontore) zog Frankfurt die Kaufoption von kolportierten sieben Millionen Euro und band den Serben, 21, bis 2023.

England im Vorteil

Arsenal reist mit einem 2:0-Vorsprung nach Neapel, das sich dennoch noch nicht geschlagen gibt. „Es wird schwer, aber wir haben nichts zu verlieren“, betonte Napoli-Trainer Carlo Ancelotti. Chelsea verteidigt zu Hause gegen Slavia Prag ein 1:0. Valencia geht mit 3:1-Vorteil in das rein spanische Viertelfinale daheim gegen Nachbar Villarreal. (ag.)

(Red.)

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