Auf dem Abstellgleis

Österreichs Legionäre in zweiter Reihe.

London/Wien. Nur Nebenrollen gibt es für die drei österreichischen Legionäre in der heute beginnenden Premier-League-Saison. Christian Fuchs ist bei Leicester City ebenso wenig für die Stammformation eingeplant wie Sebastian Prödl und Daniel Bachmann in Watford.

Goalie Bachmann kehrte nach seiner Leihe in Schottland in den Londoner Vorort zurück. Dort muss sich der 25-Jährige aber hinter Nummer eins Ben Foster anstellen. Während Bachmann von Kadernominierungen ausgehen kann, wurde Innenverteidiger Prödl von Coach Javi Gracia schon in der vergangenen Saison aufs Abstellgleis gestellt, am Ende konnte er zwei Pflichtspieleinsätze verbuchen. Wobei Prödl auch Knieprobleme zu schaffen machten. „Ich gebe Gas und versuche, auf mehr Spiele zu kommen“, sagt der 32-Jährige. Allerdings wurde Prödl nicht ins Sommer-Trainingscamp nach Tirol mitgenommen.

Ex-ÖFB-Teamkapitän Fuchs wollte schon 2018 zu seiner Familie nach New York ziehen, nun kommt es frühestens im Sommer 2020 dazu. „Trainer Brendan Rodgers hat mich überzeugt, zu bleiben“, sagt der 33-jährige Linksverteidiger. Bei Leicester ist Fuchs Back-up des englischen Teamspielers Ben Chilwell. Außerdem kümmert er sich um seinen Sportkomplex nordwestlich von Manhattan. Dort ließ er Trainingsplätze errichten, ein Hotel soll dazukommen. „Großes Ziel ist es, dass sich 2026 bei der Weltmeisterschaft ein WM-Team bei uns einquartiert.“ (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Auf dem Abstellgleis

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.