Endspurt um die Meisterrunde: Austria und Rapid unter Siegzwang

Austria hofft auf ein sportlich erfolgreiches Jahresende.

Nach zwei Siegen en suite ist die Truppe von Thomas Letsch auch am Sonntag (14.30 Uhr) in Mattersburg neuerlich auf einen „Dreier“ heiß. „Wir wollen uns Selbstvertrauen holen“, betonte Offensivmann Dominik Prokop vor allem im Hinblick auf das Wiener Derby gegen Rapid zum Jahresabschluss eine Woche später.

Letsch freilich fordert vorerst volle Konzentration auf die kommende Aufgabe. „So weit schauen wir nicht“, versicherte der Deutsche. Die jüngste Minisiegesserie sei jedenfalls ein Segen. „Es ist ja alles ganz eng beisammen. Auch davor haben viele Dinge ja ganz gut geklappt. Da hilft ein Sieg mehr als alles andere, und es trainiert sich auch ganz anders.“


Hoffnung in Hütteldorf. Für Rapid wird am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Sturm Graz das heiße Jahresfinish eingeläutet. Nach dem Duell mit den Steirern geht es daheim gegen die Glasgow Rangers um den Aufstieg in das Europa-League-Sechzehntelfinale, ehe zum Jahresabschluss das Auswärtsderby in Favoriten wartet.

Vorerst gilt die Konzentration dem Vergleich mit Sturm. Mit einem Sieg über die „Blackys“ würden die Hütteldorfer dem angestrebten Platz unter den Top sechs zumindest nahekommen. Sturm als Sechster und Hartberg als Siebenter liegen jeweils drei Punkte vor dem Tabellenachten, wobei die Grazer, unter Trainer Roman Mählich mit neuer Energie unterwegs, das um fünf Treffer bessere Torverhältnis aufweisen.

Ein Sieg mit drei Toren Unterschied würde also zumindest den Sprung auf Platz sieben garantieren, doch diesbezüglich macht Rapid die Statistik wenig Hoffnung – die Grün-Weißen haben gegen Sturm seit sechs Bewerbspartien nicht gewonnen.

Trainer Dietmar Kühbauer genoss zuletzt den seltenen Luxus, seine Mannschaft eine ganze Woche vorbereiten zu können. „Dadurch werden wir frisch sein, da gibt es keine Ausrede.“ Eine Niederlage könnte für Rapid im Play-off-Rennen verheerende Auswirkungen haben, einen Endspielcharakter gesteht Kühbauer der Partie dennoch nicht zu. „Es ist ein wichtiges Spiel so wie alle anderen, die bis zur 22. Runde kommen. Es wäre ein wichtiger Sieg, aber dafür müssen wir alles abrufen.“

Mählich möchte sich ebenfalls nicht allzu viel mit dem derzeitigen Tabellenstand beschäftigen. Allerdings treffe man auf einen starken Gegner. „Rapid hat individuelle Qualität, ist gut organisiert und hat einen unbändigen Willen, wie zuletzt die späten Tore bewiesen haben.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.12.2018)

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