Europa League: Violettes Hoffen auf Trendwende

Erstes Europacup-Heimspiel in Favoriten seit 2013.

Kapitän Alexander Grünwald.
Kapitän Alexander Grünwald.
Kapitän Alexander Grünwald. – (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Mario Kneisl)

Wien. Die Stimmung bei der Austria ist nach zwei Liganiederlagen angespannt, vielleicht gelingt in der Qualifikation zur Europa League die Trendwende. Das Hinspiel gegen Apollon Limassol steigt am Donnerstag in der Generali-Arena (20.30 Uhr, live, ORF 1) – das erste Europacup-Heimspiel am Verteilerkreis seit 2013. „Vielleicht kommt dieses Spiel zur rechten Zeit. Wichtig ist, dass wir einen klaren Kopf haben“, so Kapitän Alexander Grünwald.

Trainer Christian Ilzer ist trotz der Rückschläge bemüht, für Ruhe in Favoriten zu sorgen. „Es gibt viele Dinge, die klar verbessert werden müssen. Aber man kann der Mannschaft nicht nur negative Dinge an den Kopf werfen, sondern muss auch die positiven Sachen herausstreichen“, meinte der Steirer. Er selbst möchte seinem Stil treu bleiben. „Kleine Veränderungen bringen mehr Erfolg, als komplett zu wechseln.“

Die Bilanz von Österreichs Europacup-Teilnehmer gegen zypriotische Klubs ist zwar positiv, doch wie schwer es werden kann, wissen die Veilchen aus eigener Erfahrung: Vor zwei Jahren nahm man die Hürde AEL Limassol nur knapp. Auch das blamable Scheitern von Sturm gegen AEK Larnaka im Vorjahr ist noch in den Köpfen frisch. Die Zyprioten, im Vorjahr immerhin in der Gruppenphase vertreten, müssen in Wien Torjäger Emilio Zelaya (Gelbsperre) vorgeben. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2019)

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