Strafantrag wegen Bestechung gegen Lisa Hütthaler

Die ehemalige Triathletin muss vor Gericht. Sie hatte vor einem Jahr versucht, eine Mitarbeiterin des Dopingkontroll-Labors zu bestechen. Hütthalers Anwalt strebt ein verurteilungsfreies Verfahren an.

Lisa Huetthaler
Lisa Huetthaler
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Christian Ort)

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat am Mittwoch gegen die ehemalige Triathletin Lisa Hütthaler einen Strafantrag wegen Bestechung eingebracht. Diese Meldung der Donnerstag-Ausgabe des "Kurier" bestätigte am Mittwoch Hütthalers Anwalt Manfred Ainedter. Demnach wurde gegen den ehemaligen Lebensgefährten der 25-Jährigen, Michael D., wegen Beitragstäterschaft ein weiterer Strafantrag eingebracht. Ainedter vertritt aber nur Hütthaler.

Hütthaler hatte vor einem Jahr versucht, eine Mitarbeiterin des Dopingkontroll-Labors in Seibersdorf zu bestechen. Das hatte die ehemalige Spitzensportlerin Anfang April gestanden. Der Strafantrag lautet auf "Bestechung", da es das Delikt "Versuchte Bestechung" nicht gibt. Der Strafrahmen beträgt sechs Monate bis fünf Jahre. "Ich strebe eine diversionelle Erledigung an", erklärte Ainedter angesichts der früheren Unbescholtenheit der 25-Jährigen. Dies würde bedeuten, dass das Verfahren ohne Verurteilung abgeschlossen würde, Hütthaler nur eine Probezeit auferlegt bekäme.

(APA/Red.)

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