Extrembergsteiger Bubendorfer am Weg der Besserung

Der vor zwei Wochen beim Eisklettern in den Dolomiten schwer verunglückte Extrembergsteiger Thomas Bubendorfer befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung.

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ARCHIVBILD: THOMAS BUBENDORFER – (c) APA/G†NTHER G…BERL (G†NTHER G…BERL)

Der 54-Jährige ist am Montag dieser Woche von Padua nach Salzburg überstellt worden und liegt im Uniklinikum für Orthopädie und Traumatologie inzwischen auf der Normalstation, sagte Klinikensprecherin Mick Weinberger am Donnerstag zur APA. Der Zustand des Salzburgers sei stabil, er werde nicht mehr künstlich beatmet, sei bei Bewusstsein und ansprechbar, so die Sprecherin. Wie lange Bubendorfer noch in Spitalsbehandlung bleiben muss, könne derzeit nicht gesagt werden. Nähere Einzelheiten über seinen Gesundheitszustand gab Weinberger nicht bekannt.

Bubendorfer war am 1. März beim Eisklettern auf der Marmolata rund zehn Meter abgestürzt und in einem Bachbett gelandet. Der Unfall geschah beim Abstieg. Ein Klettergefährte des Salzburgers wurde Zeuge, zog den 54-Jährigen aus dem Bachbett des Pettorina und alarmierte Rettungskräfte. Bubendorfer wurde mit lebensbedrohenden Verletzungen ins Krankenhaus Belluno eingeliefert und dann nach Padua überstellt. Neben einem Schlüsselbeinbruch erlitt der Sportler mehrere Rippenfrakturen und eine Lungenverletzung. Er befand sich mehrere Tage im künstlichen Tiefschlaf. Zur Klärung des Ursache des Unglücks leiteten die Carabinieri Ermittlungen ein. Sie gingen dabei zunächst von einem Fehler des Extrembergsteigers aus.

Bubendorfer war bereits im Jahr 1988 schwer verunglückt. Damals stürzte er bei Werbeaufnahmen in der Liechtensteinklamm in Sankt Johann im Pongau 20 Meter im freien Fall ab und landete in der Großarler Ache. Er zog sich eine Wirbelsäulenverletzung zu, die seiner Leidenschaft für das Bergsteigen und Klettern aber nichts anhaben konnte. Drei Jahre später gelang Bubendorfer die erste seilfreie Alleinbesteigung der Aconcagua-Südwand in Südamerika. Bereits 1986 hatte er die Non-Stop-Begehung des Fitz Roy in den Anden im Alleingang bewältigt.

(APA)

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