Olympia-Organisatoren kämpfen weiter um NHL-Stars

Die Veranstalter der Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind zu Zugeständnissen bereit: "Was immer sie wollen, wir sind bereit, darüber zu diskutieren."

Olympische Ringe auf der Eisfläche
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Olympische Ringe auf der Eisfläche
Olympische Ringe auf der Eisfläche – EPA

Die Olympia-Macher von Pyeongchang sind in der Diskussion um die Teilnahme der NHL-Profis an den Winterspielen 2018 zu weiteren Zugeständnissen bereit. "Was immer sie wollen, wir sind bereit, darüber zu diskutieren", sagte der Chef des Organisationskomitees, Lee Hee-beom, am Dienstag in Köln am Rande der Eishockey-Weltmeisterschaft.

"Bis die endgültige Entscheidung gefallen ist, haben wir noch Raum mit der NHL zu verhandeln", merkte der Südkoreaner an. Die nordamerikanische Profiliga hatte Anfang April entschieden, erstmals seit der Olympia-Teilnahme ihrer Profis 1998 die Saison im kommenden Februar nicht für die Winterspiele unterbrechen zu wollen. Der Markt in Südkorea gilt als unattraktiv für die Liga, die allerdings 2022 in Peking wieder ihre besten Spieler schicken will. "Wir erwarten, dass sie nach Pyeongchang kommen", sagte OK-Chef Lee.

Auch Weltverbandspräsident Rene Fasel hatte im Rahmen der Eishockey-WM in Köln und Paris seine Hoffnung auf eine Olympia-Teilnahme der Profis aus der stärksten Liga der Welt zum Ausdruck gebracht und betont, weiter nach einer Lösung zu suchen.

(APA/dpa)

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