Anmut im Chlorwasser

WM-Debütantin Vasiliki Alexandri hat am Samstag bei der Schwimm-WM in Budapest im Technik-Finale den achten Platz erreicht.

SWIMMING - FINA World Championships 2017
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WM-Debütantin Vasiliki Alexandri hat am Samstag bei der Schwimm-WM in Budapest im Technik-Finale den achten Platz erreicht. Damit behielt die 19-Jährige die Platzierung aus der Vorrunde, erhielt mit 83,9967 Punkten aber eine höhere Bewertung. "Es war wieder eine wirklich gute Leistung und Platz acht bei meinem ersten WM-Bewerb ist perfekt", meinte Alexandri.

Ab Montag hat die Olympia-Teilnehmerin im Kür-Bewerb eine weitere Chance. Diese Disziplin liegt dem Schützling von Trainerin Albena Mladenova sogar noch besser. "Ich fühle mich im Free einfach freier und kann mich besser austoben. Da kann ich meine Elemente mit Ausdruck und Schönheit noch besser zur Geltung bringen", betonte die Wienerin. "Hoffentlich hält sich die Nervosität etwas mehr in Grenzen. Die Anspannung war schon sehr groß."

Ihre Schwestern Anna-Maria und Eirini Alexandri bestreiten am Sonntag (11.00 Uhr) den Duett-Technikbewerb. Sie waren in der Vorrunde unter 40 Paaren Neunte.

David Brandl musste sich bei seinem ersten WM-Antreten im 5-km-Freiwasserbewerb unter 61 Klassierten mit dem 38. Rang begnügen. Der 30-Jährige, der erst diese Saison vom Becken ins offene Wasser gewechselt war, hatte in dem knapp einstündigen Rennen im Plattensee (Balaton) 1:10,8 Minuten Rückstand auf den siegreichen Franzosen Marc-Antoine Olivier.

"Hier geht es richtig zur Sache. Im Eifer des Gefechtes habe ich vor allem beim Start viele Rempler und Schläge auf Kopf und Körper einstecken müssen. Das ist schon gewöhnungsbedürftig. Ein paar Plätze weiter vorne wäre schön gewesen", resümierte der Athlet des 1. Perger SC. Er versucht sich am Dienstag auch noch über die olympische 10-km-Distanz.

Christopher Rothbauer und Patrick Staber, zwei der vier OSV-Teilnehmer im Beckenschwimmen in Budapest, wollten die Staatsmeisterschaften in Enns als Test für ihre WM-Einsätze ab 23. Juli bestreiten. Doch nach dem ersten Tag am Freitag reiste das Duo des SVS wegen der geringen Wassertemperatur um 24 Grad wieder ab. Um die WM nicht zu gefährden, wie ihr Club verlauten ließ.

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