Der Kampf um die Tirol-Nachfolge

Wien. Die österreichischen Volleyballligen starten in die neue Saison. Die Denizbank Volley League der Herren wurde dabei wegen des Abgangs von Meister Hypo Tirol in die deutsche Liga einer grundlegenden Änderung unterzogen. Die Innsbrucker treten nun in einer Kooperation mit Unterhaching als Hypo Tirol Alpenvolleys Haching an, ihr Debüt in der deutschen Bundesliga steigt am 15. Oktober beim Topklub Friedrichshafen.

Logischer Favorit auf die österreichische Meisterschaft ist nun Vizemeister SK Posojilnica Aich/Dob, es wäre der zweite Meistertitel der Klubgeschichte nach 2012/13. Die Konkurrenz der Kärntner besteht nur aus sechs Vereinen, neben Tirol sind auch Salzburg und Enns nicht mehr dabei. Zwangsläufig entfällt dadurch das Viertelfinale, nach dem Grunddurchgang folgt direkt das Semifinale.

In einer doppelten Hin- und Rückrunde will sich vor allem Waldviertel als Herausforderer Aich/Dobs positionieren. Die Ziele der Niederösterreicher sind aber langfristiger. „Unser Fünf-Jahres-Plan sieht vor, dass wir das AVL-Finale erreichen. Heuer ist Aich/Dob sicher Favorit“, meint der sportliche Leiter Werner Hahn. Cupsieger Amstetten, Weiz und Graz sind weitere Semifinal-Anwärter. Die Liga wird durch Klagenfurt und Ried komplettiert. ?

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.10.2017)

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