„Bei der Tour fahren Betrüger mit“

Doping ist kein branchenspezifisches Problem und lasse sich nie ganz verhindern, weiß Nada-Experte David Müller. Die Frankreich-Rundfahrt sei auch ohne verbotene Hilfe zu schaffen.

Als Vorjahressieger kennt Geraint Thomas den unangenehmen Dopingverdacht, der jeden im Gelben Trikot begleitet.
Als Vorjahressieger kennt Geraint Thomas den unangenehmen Dopingverdacht, der jeden im Gelben Trikot begleitet.
Als Vorjahressieger kennt Geraint Thomas den unangenehmen Dopingverdacht, der jeden im Gelben Trikot begleitet. – (c) APA/AFP/JEFF PACHOUD (JEFF PACHOUD)

Brüssel/Wien. Die dunkle Seite des Radsports, sie wird bei jedem Blick auf die Siegerliste der Tour de France ersichtlich. Von 1999 bis 2005 gibt es nach der Aberkennung der Triumphe des geständigen Dopingsünders Lance Armstrong offiziell gleich gar keinen Titelträger, auch die Bergwertung von 2008 ist nach dem positiven EPO-Test von Bernhard Kohl vakant. Die Dimension des Festina-Skandals 1998 mit Razzien und Teamausschlüssen blieb fortan unerreicht, heute werden schwarze Schafe vielmehr dank rückwirkender Untersuchungen der Proben noch Jahre später aussortiert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.07.2019)

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