Siebenkämpferin Preiner: „Ich war nie das große Talent“

Mit ihrem ÖLV-Rekord sorgte Siebenkämpferin Verena Preiner für einen Paukenschlag. Mit viel Ehrgeiz und großer Disziplin schaffte es die 24-jährige Ebenseerin in den Kreis der Weltelite.

Verena Preiner Ende Juli in Innsbruck
Verena Preiner Ende Juli in Innsbruck
Verena Preiner Ende Juli in Innsbruck – GEPA pictures

Götzis ist das Mekka der Mehrkämpfer. Dort treffen sich Ende Mai alljährlich die weltbesten zehnkämpfenden Männer und siebenkämpfenden Frauen zu einem ersten Leistungsvergleich. Auch Verena Preiner, jahrelang die Nummer zwei in Österreich, wollte im Ländle in die Mehrkampfsaison starten. Doch am Tag vor der geplanten Abfahrt knickte sie in Linz beim Ausstieg aus einem Container, in dem ihre Speere lagerten, beim Knöchel um. Eine alte Verletzung brach wieder auf, ein Start in Götzis war daher unmöglich. Keine vier Wochen später hatte die 24 -jährige Oberösterreicherin die Leichtathletikwelt mit einem neuen österreichischen Rekord verblüfft.

Doch es wäre nicht Preiner, hätte sie sich nach Verletzung vor Götzis gehen lassen. „Ich bin jemand, der immer wieder aufsteht, nach außen gibt es kein Jammern. Sudern hilft mir nicht, davon heilt der Fuß auch nicht schneller“, gibt sie im Gespräch Einblick in ihr Innenleben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2019)

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