ÖLV-Team schafft Klassenerhalt bei Team-EM

In einem spannenden Wettbewerb rettete erst eine Disqualifikation der Israeli im 4x400 Meter-Rennen den Weiterverbleib.

Sprinter Markus Fuchs
Sprinter Markus Fuchs
Sprinter Markus Fuchs – (c) ÖLV

Das österreichische Leichtathletik-Team hat bei der Team-EM der zwieten Liga im kroatischen Varazdin den Klassenerhalt geschafft. Bei hochsommerlichen Bedingungen hatte sich von Beginn an ein harter und spannender Kampf um den Klassenerhalt entwickelt, der erst im letzten der 40 Bewerbe, der 4 x 400 Meter-Staffel der Männer, entschieden wurde. Durch eine Änderung der Ligen ab 2021 stiegen diesmal gleich 5 von 12 Teams in die 3. Liga ab, jedoch nur ein Team in die 1. Liga auf.

Das ÖLV-Team,das bis dahin mit Bulgarien, Zypern und Israel immer auf den Positionen 6-9 gelegen war, hatte zu diesem Zeitpunkt den rettenden Rang 7 inne, nur 2,5 Punkte vor Israel. Die Männerstaffel konnte ihre direkten Konkurrenten im Lauf zwar hinter sich lassen, danach kam es aber zu langen Diskussionen. Am Ende wurden beide Staffeln wegen Übergabefehlern disqualifiziert und das ÖLV-Team konnte mit 275 Punkten den Klassenerhalt sichern.

Den Sieg und damit den Aufstieg holte sich Estland mit 336,5 Punkten.

ÖLV-Sportdirektor Gregor Högler zeigte sich sehr stolz auf das junge Team. „Man darf nicht vergessen, dass fast die Hälfte der Athleten im Nationalteam Rookies waren. Es findet gerade ein Generationenwechsel statt“, so der Trainer von Lukas Weißhaidinger.

Athlet des Wochenendes im ÖLV-Team war Sprinter Markus Fuchs vom ULC Riverside Mödling, der bei allen seinen Antritten über 100 Meter, 200 Meter und mit der 4x100 Meter-Staffel siegreich blieb und so 36 Punkte zur Punktewertung beitrug.

(red./heras)

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