BSO befragt wahlwerbende Parteien zur Sportpolitik

In den Stellungnahmen sind insbesondere die Valorisierung und Abgabe auf Online-Sportwetten zentrale Aspekte.

Symbolbild Sport
Symbolbild Sport
Symbolbild Sport – APA/AFP/LUIS ACOSTA

Rund eineinhalb Monate vor der Nationalratswahl hat die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) die wahlwerbenden Parteien um eine "aussagekräftige und konkrete Positionierung zu für den Sport wesentlichen Forderungen" gebeten. Diese solle bis zum 6. September erfolgen.

Der per Aussendung veröffentlichte Forderungskatalog enthält großteils Altbekanntes, u.a.: Ein dezidiertes Sportministerium, die Umsetzung der täglichen Bewegungseinheit für Österreichs Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre, eine Bewerbungsstrategie für Sportgroßveranstaltungen, ein Mittel- bzw. Langfristplan für den Bau und die Nutzung von Sportstätten. Zentrale Aspekte sind die Frage nach der Valorisierung der Sportförderung, die Inflationsanpassung ist seit 2010 überfällig und beträgt inzwischen rund 15 Millionen Euro. Zudem soll die Einführung einer Abgabe auf Online-Sportwetten diskutiert werden, die dem Sport jährlich rund 30 Millionen Euro bringen würde.

>>> Die Forderungen auf der BSO-Webseite

(APA)

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