Leichtathletik: 800-Meter-Weltrekord von Rudisha

Der Kenianer David Rudisha schafte in Berlin mit 1:41,09 Minuten einen neunen Weltrekord über 800 Meter. Einen persönlichen Sieg feierte auch die Südafrikanerin Caster Semenya.

David Lekuta Rudisha
David Lekuta Rudisha
(c) AP (Markus Schreiber)

Der Kenianer David Rudisha hat beim "ISTAF" in Berlin einen Weltrekord über 800 Meter aufgestellt. In 1:41,09 Minuten verbesserte der 21-jährige ehemalige Junioren-Weltmeister am Sonntag die 13 Jahre alte Bestmarke von Wilson Kipketer (Dänemark) um 2/100 Sekunden. Rudishas bisherige Jahresweltleistung und persönliche Bestzeit lag bei 1:41,51 Minuten. Boaz Lalang (1:44,34) und Abraham Kiplagat (1:44,49) machten den kenianischen Dreifachsieg beim 69. Internationalen Stadionfest der Leichtathleten perfekt.

"Fantastisch. Ich bin sehr glücklich darüber, der schnellste 800-Meter-Läufer der Welt zu sein", sagte Rudisha. "Heute wusste ich, dass es mein Tag werden würde. Ich habe hart trainiert und das Wetter war gut. Ich habe dem Tempomacher gesagt, er soll die erste Runde unter 49 Sekunden laufen. Er hat seine Arbeit gut gemacht. Auch die Kulisse war großartig."

Einen Sieg feierte auch Caster Semenya bei ihrer Rückkehr ins Olympiastadion. In 1:59,90 Sekunden lief die 19-jährige Südafrikanerin am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison eine Zeit unter zwei Minuten. Bei der WM in Berlin vor einem Jahr hatte Semenya den Titel über 800 Meter geholt, anschließend wurden jedoch Zweifel an ihrem Geschlecht laut. Erst nach einem Geschlechtstest und einer elfmonatigen Wartezeit erhielt sie im Juli ihre Starterlaubnis zurück. "Ich danke allen Menschen in Deutschland, dass sie mich hier so empfangen haben", sagte Semenya.

 

(APA)

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