Formel 1: Carlos Sainz vor Wechsel von Toro Rosso zu Renault

Kettenreaktion in der Formel 1: Toro Rosso lässt Carlos Sainz ziehen, beide RB-Teams bekommen ab 2018 Honda als Antriebspartner. McLaren billigt den Deal, bekommt Renault-Motoren - und behält Fernando Alonso.

Formula One - F1 - Italian Grand Prix 2017
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REUTERS

Milton Keynes. Dieser Deal birgt Zündstoff und löst in der Formel 1 eine Kettenreaktion aus. Wie die sehr gut informierte Internetplattform „Motorsport-total.com“ berichtet, steht Carlos Sainz jr. vor dem Wechsel von Toro Rosso zu Renault. Red Bull, allen voran Christian Horner, legen dem Spanier, der ausnahmslos bei jedem GP von seinem Vater in der Hospitality „beraten“ wird, keine Steine in den Weg; im Gegenteil.

Sainz soll bereits im GP von Malaysia (1. Oktober) Teamkollege von Nico Hülkenberg bei Renault sein. Der Brite Jolyon Palmer stand aufgrund ausbleibender Ergebnisse schon länger vor dem Aus. Im Gegenzug sollen sich Red Bull und Toro Rosso mit Renault einvernehmlich auf ein Ende der Zusammenarbeit geeignet haben – ab kommender Saison ist Honda der neue Antriebspartner, weil McLaren zugestimmt hat.

Der Hintergrund: Die Japaner möchten ihr PS-Talent Nobuharu Matsuhita (Formel 2) unbedingt bei den Bullen unterbringen, McLaren eher sofort denn erst nächste Saison (nicht nur auf Drängen von Fernando Alonso) mit Renaultmotoren fahren. Damit wäre Alonsos Verbleib fixiert und Sainz, bei Red Bull aufgrund vieler Aussagen in Ungnade gefallen, erfolgreich vermittelt.

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