Formel 1 feiert 1000. Grand Prix

Die Formel 1 steht in Shanghai vor einem besonderen Jubiläum: Der Grand Prix von China ist der 1000. Grand Prix in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse.

Premiere

Den Auftakt für die Formel 1 gab es am 13. Mai 1950 in Silverstone. 21 Fahrer waren gemeldet, Giuseppe Farina gewann den ersten Grand Prix in einem Alfa Romeo. Zwölf Fahrer erreichten das Ziel nach 329 Kilometern. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der schnellsten Runde durch Farina: 152,983 km/h.

(c) imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)

Erster Weltmeister

Premierensieger Farina krönte sich 1950 auch zum ersten Weltmeister. Nach dem Sieg in Großbritannien gewann er auch noch in der Schweiz und in Italien, in Belgien wird er Dritter. Er verwies den später fünffachen Weltmeister Juan Manuel Fangio aus Argentinien nach insgesamt sieben WM-Rennen der Auftaktsaison mit drei Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz. In die Wertung kamen damals nur die vier besten Resultate der Fahrer.

 

(c) imago/Crash Media Group (imago sportfotodienst)

Rekord-Weltmeister

Die meiste Anzahl an WM-Titel heimste der deutsche Rekordchampion Michael Schumacher ein (7). Er wurde 1994, 1995 und von 2000 bis 2004 Weltmeister. Im Dezember 2013 zog sich Schumacher bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen zu; seitdem befindet er sich in medizinischer Rehabilitation. 

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Erster Österreich-Grand-Prix

Der erste Österreich-Grand-Prix im Rahmen der Formel-1-WM fand am 23. August 1964 auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg statt. Dessen einzige Landebahn wurde mit Zubringerstraßen in eine Rennstrecke verwandelt, die sich jedoch als viel zu holprig erwies. Nur neun der 20 gestarteten Fahrer sehen wegen diverser Gebrechen die Zielflagge. Es triumphiert der Italiener Lorenzo Bandini im Ferrari. Jochen Rindt gab als erster Österreicher sein Debüt in der Königsklasse, schied jedoch aus.

APA/MOTORSPORTARCHIV.AT

Österreichs erster Weltmeister

Lotus-Pilot Jochen Rindt, der Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin, der in Graz bei den Großeltern aufgewachsen ist, gewann 1970 fünf WM-Läufe, ehe er am 5. September 1970 im Abschlusstraining in Monza tödlich verunglückte. Rindt wurde posthum erster Weltmeister aus Österreich.

(c) imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)

Österreichs zweiter Weltmeister

Der zweite heimische Formel-1-Weltmeister ist Niki Lauda. Er holte 1975, 1977 und 1984 drei WM-Titel nach Österreich. 1976 verunglückte Lauda beim Deutschland-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Er fiel im Krankenhaus ins Koma und erhielt die Krankensalbung. Der unverwüstliche Rennfahrer erholte sich jedoch rasch und nahm bereits 42 Tage später, nach nur zwei verpassten Rennen, am Großen Preis von Italien teil.

imago/Sven Simon

Erfolgreichste Nation

Großbritannien ist mit zehn verschiedenen Weltmeistern die Rekordnation (im Bild der dreimalige Weltmeister Jackie Stewart). Es folgen Brasilien, Deutschland und Finnland mit je drei. Österreich stellte mit Rindt und Lauda bisher zwei.

 

(c) Imago

Jüngster Grand-Prix-Sieger

Der Niederländer Max Verstappen debütierte 2015 in Australien mit 17 Jahren als bisher jüngster Pilot in der Formel 1 und gewann 2016 in Spanien als 18-Jähriger erstmals einen WM-Lauf. Damit avancierte der Red-Bull-Pilot zum jüngsten Grand-Prix-Sieger.

 

(c) Reuters

Ältester Grand-Prix-Sieger

53 Jahre war der Italiener Luigi Fagioli bei seinem Rennsieg 1951 in Frankreich alt. Der älteste Grand-Prix-Sieger verunglückte 1952 im Training für ein Sportwagenrennen in Monaco tödlich.

(c) imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)

Ältester Teilnehmer

55 Jahre war der Monegasse Louis Chiron alt, als er 1955 sein Heimrennen bestritt. Er ist damit der älteste Grand-Prix-Teilnehmer der Geschichte

(c) Imago

Meiste Rennsiege

Michael Schumacher ist nicht nur der Rekord-Weltmeister, er hat auch die meisten Rennsiege gefeiert. Mit 91 Erfolgen liegt er damit noch klar vor Hamilton (74) an der Spitze.

 

(c) Imago

Meisten Teilnahmen

323 Grand-Prix-Starts absolvierte der Brasilianer Rubens Barrichello und war damit als Rekordmann bei fast einem Drittel aller WM-Läufe dabei. Er feierte dabei elf Siege und stand 58 Mal auf dem Podest.

 

(c) imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)

Erfolgreichstes Team

234 Siege feierte das Ferrari-Team seit 1950 und ist damit die klare Nummer eins vor McLaren, das 182 Mal ganz vorne landete.

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Anzahl der Formel-1-Fahrer

764 Fahrer haben an den bisher 999 Formel-1-Rennen teilgenommen.

APA

Das längste Rennen

4:04:39,537 Stunden dauerte am 12. Juni 2011 in Montreal der Grand Prix von Kanada. Das Rennen war wegen Regens zwischenzeitlich mehr als zwei Stunden unterbrochen. Den Sieg holte sich der Brite Jenson Button, der Sebastian Vettel nach einem Dreher in der letzten Runde überholte.

(c) Imago
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Premiere

Den Auftakt für die Formel 1 gab es am 13. Mai 1950 in Silverstone. 21 Fahrer waren gemeldet, Giuseppe Farina gewann den ersten Grand Prix in einem Alfa Romeo. Zwölf Fahrer erreichten das Ziel nach 329 Kilometern. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der schnellsten Runde durch Farina: 152,983 km/h.

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Erster Weltmeister

Premierensieger Farina krönte sich 1950 auch zum ersten Weltmeister. Nach dem Sieg in Großbritannien gewann er auch noch in der Schweiz und in Italien, in Belgien wird er Dritter. Er verwies den später fünffachen Weltmeister Juan Manuel Fangio aus Argentinien nach insgesamt sieben WM-Rennen der Auftaktsaison mit drei Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz. In die Wertung kamen damals nur die vier besten Resultate der Fahrer.

 

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Rekord-Weltmeister

Die meiste Anzahl an WM-Titel heimste der deutsche Rekordchampion Michael Schumacher ein (7). Er wurde 1994, 1995 und von 2000 bis 2004 Weltmeister. Im Dezember 2013 zog sich Schumacher bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen zu; seitdem befindet er sich in medizinischer Rehabilitation. 

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Erster Österreich-Grand-Prix

Der erste Österreich-Grand-Prix im Rahmen der Formel-1-WM fand am 23. August 1964 auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg statt. Dessen einzige Landebahn wurde mit Zubringerstraßen in eine Rennstrecke verwandelt, die sich jedoch als viel zu holprig erwies. Nur neun der 20 gestarteten Fahrer sehen wegen diverser Gebrechen die Zielflagge. Es triumphiert der Italiener Lorenzo Bandini im Ferrari. Jochen Rindt gab als erster Österreicher sein Debüt in der Königsklasse, schied jedoch aus.

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Österreichs erster Weltmeister

Lotus-Pilot Jochen Rindt, der Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin, der in Graz bei den Großeltern aufgewachsen ist, gewann 1970 fünf WM-Läufe, ehe er am 5. September 1970 im Abschlusstraining in Monza tödlich verunglückte. Rindt wurde posthum erster Weltmeister aus Österreich.

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Österreichs zweiter Weltmeister

Der zweite heimische Formel-1-Weltmeister ist Niki Lauda. Er holte 1975, 1977 und 1984 drei WM-Titel nach Österreich. 1976 verunglückte Lauda beim Deutschland-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Er fiel im Krankenhaus ins Koma und erhielt die Krankensalbung. Der unverwüstliche Rennfahrer erholte sich jedoch rasch und nahm bereits 42 Tage später, nach nur zwei verpassten Rennen, am Großen Preis von Italien teil.

imago/Sven Simon

Erfolgreichste Nation

Großbritannien ist mit zehn verschiedenen Weltmeistern die Rekordnation (im Bild der dreimalige Weltmeister Jackie Stewart). Es folgen Brasilien, Deutschland und Finnland mit je drei. Österreich stellte mit Rindt und Lauda bisher zwei.

 

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Jüngster Grand-Prix-Sieger

Der Niederländer Max Verstappen debütierte 2015 in Australien mit 17 Jahren als bisher jüngster Pilot in der Formel 1 und gewann 2016 in Spanien als 18-Jähriger erstmals einen WM-Lauf. Damit avancierte der Red-Bull-Pilot zum jüngsten Grand-Prix-Sieger.

 

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Ältester Grand-Prix-Sieger

53 Jahre war der Italiener Luigi Fagioli bei seinem Rennsieg 1951 in Frankreich alt. Der älteste Grand-Prix-Sieger verunglückte 1952 im Training für ein Sportwagenrennen in Monaco tödlich.

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Ältester Teilnehmer

55 Jahre war der Monegasse Louis Chiron alt, als er 1955 sein Heimrennen bestritt. Er ist damit der älteste Grand-Prix-Teilnehmer der Geschichte

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Meiste Rennsiege

Michael Schumacher ist nicht nur der Rekord-Weltmeister, er hat auch die meisten Rennsiege gefeiert. Mit 91 Erfolgen liegt er damit noch klar vor Hamilton (74) an der Spitze.

 

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Meisten Teilnahmen

323 Grand-Prix-Starts absolvierte der Brasilianer Rubens Barrichello und war damit als Rekordmann bei fast einem Drittel aller WM-Läufe dabei. Er feierte dabei elf Siege und stand 58 Mal auf dem Podest.

 

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Erfolgreichstes Team

234 Siege feierte das Ferrari-Team seit 1950 und ist damit die klare Nummer eins vor McLaren, das 182 Mal ganz vorne landete.

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Anzahl der Formel-1-Fahrer

764 Fahrer haben an den bisher 999 Formel-1-Rennen teilgenommen.

APA

Das längste Rennen

4:04:39,537 Stunden dauerte am 12. Juni 2011 in Montreal der Grand Prix von Kanada. Das Rennen war wegen Regens zwischenzeitlich mehr als zwei Stunden unterbrochen. Den Sieg holte sich der Brite Jenson Button, der Sebastian Vettel nach einem Dreher in der letzten Runde überholte.

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