Tongas Fahnenträger sorgt sich nach Sturm um seine Familie

Ski-Exot Pita Taufatofua aus Tonga sorgt sich nach einem Wirbelsturm in seiner Heimat um seine Familie. Er warte noch auf Nachricht: "Solche Sachen relativieren das Leben und das, was im Leben wichtig ist!"

Pyeongchang 2018 Winter Olympics
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Pyeongchang 2018 Winter Olympics
REUTERS

Ski-Exot Pita Taufatofua aus Tonga, Fahnenträger bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea, sorgt sich nach einem Wirbelsturm in seiner Heimat um seine Familie. Er warte noch auf Nachricht von ihr und seinen Freunden. "Solche Sachen relativieren das Leben und das, was im Leben wichtig ist", schrieb der 34-Jährige am Dienstag auf Facebook.

Der Wirbelsturm "Gita" hatte im Pazifikstaat Tonga schwere Schäden angerichtet und unter anderem das Parlamentsgebäude des Inselstaats zerstört. Todesopfer wurden bisher nicht gemeldet. Der Zyklon war mit Windstößen von mehr als 200 Kilometern pro Stunde in der Nacht auf Dienstag auf die Hauptinsel Tongatapu getroffen.

Taufatofua hatte zuerst vor zwei Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt, als er beim Einlauf bei den Olympischen Sommerspielen in Rio mit nacktem Oberkörper die Delegation seines Landes anführte. Damals trat er noch beim Taekwondo an, bevor er zum Skilanglauf umschwenkte. Am Freitag trotzte er in Pyeongchang halb nackt mit eingeölter Brust und im Bastrock als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der bitteren Kälte.

 

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