Janine Flocks Traum von der Skeleton-Medaille

Starkes Training untermauert Mitfavoritenrolle - Grünberger: "Sie war im ganzen Feld die Konstanteste" - Erste ÖOC-Damen-Medaille im Skeleton?

OLYMPICS - 2018 Winter Olympics
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2014 war für die damals 24-jährige Janine Flock der Druck als frisch gebackene Europameisterin zu groß gewesen. Doch im Alpensia Sliding Centre von Pyeongchang soll es im zweiten Anlauf mit der Olympia-Medaille im Skeleton klappen. Die Tirolerin wäre die erste Österreicherin mit Edelmetall im Zeichen der Fünf Ringe, noch ist Martin Rettl (2002/Silber) einziger ÖOC-Skeletoni mit einer Medaille.

Die Trainingsleistungen von Flock lassen darauf hoffen, dass es die überfällige erste Damen-Skeleton-Medaille bei Olympia für Österreich gibt. Ein Hauptkriterium bei Olympia ist es, vier konstante Läufe herunterzulegen und gerade da hat Flock bisher überzeugt. Das bestätigte auch Cheftrainer Michael Grünberger am Mittwoch gegenüber der APA - Austria Presse Agentur: "Wir haben gestern etwas probiert, deswegen war sie gestern ein bisschen mehr hinten. Sonst ist sie ist wirklich vom ganzen Feld die Konstanteste gewesen, sie fährt innerhalb von vier Zehntel alle acht Trainingsläufe, bei den anderen gibt es mehr Streuung, aus welchen Gründen auch immer."

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Inklusive inoffizieller Trainingsläufe war Flock zweimal Erste, viermal Zweite und am Dienstag Vierte und Fünfte. Am Mittwoch stand noch das Abschluss-Training auf dem Programm. Flock hat mit der neuerlichen Mitfavoritenrolle wie schon in Sotschi kein Problem. "Ich finde es super cool, dass ich Mitfavoritin sein darf. Das ist eine schöne Rolle, ich bin auch vor jedem Trainingslauf extrem angespannt gewesen, aber ich hab' das ganz gern", sagte die 28-jährige Tirolerin vor ihren zweiten Spielen.

Unter den schärfsten Konkurrentinnen werden die deutsche Weltcupsiegerin Jacqueline Lölling und deren Landsfrau Tina Hermann erwartet, die allerdings beide in den Trainings nicht restlos überzeugen konnten. Da sind eher Lizzy Arnold, die britische Olympiasiegerin von 2014 in Sotschi, und deren Landsfrau Laura Deas hervorzuheben. Im Kreis der Medaillenanwärter findet sich auch die Verlobte von ÖBSV-Bob-Pilot Benjamin Maier, die Kanadierin Elisabeth Vathje.

 

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