Kerber fordert Williams

Tennis II. Das Duell zwischen Angelique Kerber und Serena Williams ist die Neuauflage des Finales von 2016.

London/Wien. Angelique Kerber und Serena Williams bestreiten am Samstag das Wimbledon-Finale der Damen. Kerber setzte sich gegen die zu fehlerhaft agierende Lettin Jelena Ostapenko mit 6:3, 6:3 durch, Williams verhinderte anschließend durch ein 6:2, 6:4 gegen Julia Görges das erste rein deutsche Endspiel seit 1931.

Kerber verfolgt den Traum, 22 Jahre nach dem letzten Titel ihres Idols Steffi Graf an der Church Road zu triumphieren. Bereits 2016 stand die 30-jährige Kielerin im Wimbledon-Finale, musste sich aber Williams mit 5:7, 3:6 geschlagen geben. „Es ist so ein großartiges Gefühl, wieder im Finale zu sein. Ich bin wirklich begeistert, glücklich und stolz. Dafür habe ich seit der Kindheit gearbeitet.“ Kerber mischte die Szene 2016 auf, als sie sowohl die Australian Open als auch die US Open gewann und in Wimbledon das Endspiel erreichte. Im September 2016 stand sie erstmals auf Platz eins der Weltrangliste, zudem gewann sie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Silber.

Im darauffolgenden Jahr setzte es zahllose Enttäuschungen, sie fiel bis auf Platz 22 zurück, näherte sich in dieser Saison aber wieder ihrer Topform an. Im Head-to-Head zwischen Kerber und Williams führt die US-Amerikanerin mit 6:2-Siegen, Williams greift nach ihrem 24. Major-Titel. (cg)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.07.2018)

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