In Wien schlägt die Zukunft des Tennis auf

Beim Erste Bank Open im Oktober werden auch die kanadischen Jungstars Denis Shapovalov und Félix Auger-Aliassime aufschlagen.

ATP 1000 - Monte Carlo Masters
ATP 1000 - Monte Carlo Masters
Dennis Shapovalov wird im Oktober in Wien aufschlagen. – REUTERS

Monte Carlo. Knapp sechs Monate vor Beginn der Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle (21. bis 27. Oktober 2019) hat Turnierdirektor Herwig Straka in Monte Carlo erste namhafte Starter für die diesjährige Auflage bekannt gegeben. Neben Lokalmatador Dominic Thiem, dem Japaner Kei Nishikori, Australiens Unterhaltungskünstler Nick Kyrgios und den Franzosen Gael Monfils und Jo-Wilfried Tsonga werden auch die kanadischen Jungstars Denis Shapovalov und Félix Auger-Aliassime in Österreich aufschlagen.

Shapovalov (20) und Auger-Aliassime (18) verkörpern die nächste Generation des Tennis, Experten sehen in beiden potenzielle Grand-Slam-Champions. Zuletzt ließ das Duo beim ATP-1000-Event in Miami aufhorchen, als ein rein kanadisches Endspiel in den Halbfinals nur von Roger Federer bzw. John Isner verhindert wurde. Für Shapovalov sind künftig große Finali gegen seinen besten Freund vorprogrammiert. „Ich bin mir sicher, wir werden noch einige davon spielen.“

Im persönlichen Gespräch gibt sich der 20-Jährige, in Israel geboren und auf den Bahamas wohnhaft, selbstbewusst, aber nicht arrogant. „Ich weiß, dass ich das Spiel habe, um die ganz Großen zu schlagen“, sagt Shapovalov, der Zeit seiner Karriere von seiner Mutter Tessa betreut wird. Die Frage, was ihm fehle, um in die absolute Weltspitze vorzustoßen, beantwort „Shapo“ kurz und prägnant: „Zeit.“

Djokovic im Fokus

Das Spielerfeld für die Erste Bank Open 500 wird in den nächsten Wochen und Monaten noch konkretere Formen annehmen, zur erhofften Premiere von Rafael Nadal in Wien kommt es jedoch auch 2019 nicht. Der Spanier, 32, wird während der Turnierwoche seine Langzeitfreundin Maria Francisca Perelló heiraten. Weil Roger Federer traditionell beim Parallelevent in Basel aufschlägt, rückt eine Verpflichtung des Weltranglistenersten Novak Djokovic, Wien-Sieger 2007, verstärkt in den Fokus.[PDZIR]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.04.2019)

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