Niederlage für gehörlosen Profi Lee, aber Sympathien gewonnen

Lee Duck-hee verabschiedete sich beim ATP-Turnier in Winston-Salem mit einer starken Botschaft.

Lee Duck-hee
Lee Duck-hee
Lee Duck-hee – imago images / Golovanov + Kivri

Lee Duck-hee hat beim ATP-Turnier in Winston-Salem das Achtelfinale verpasst, doch der gehörlose Tennisprofi aus Südkorea hat in North Carolina auch viel gewonnen: sein Erstrundenmatch und die Sympathie der Fans. Auch im Zweitrundenduell mit dem Polen Hubert Hurkacz sah es für den 21-Jährigen am Dienstag gut aus. Nach Satzführung verlor er gegen die Nummer drei des Turniers aber noch 6:4,0:6,3:6.

Am Vortag hatte Lee noch ein kleines Kapitel Tennisgeschichte geschrieben: Der Südkoreaner, der seit seiner Geburt taub ist, gewann als erster Gehörloser überhaupt eine Partie auf der ATP-Tour. In der ersten Runde bezwang er den Schweizer Henri Laaksonen 7:6(4),6:1. Danach sagte Lee: "Meine Botschaft an alle, die schwerhörig sind: Lasst euch nicht entmutigen. Wenn ihr hart arbeitet, könnt ihr alles schaffen."

(APA/dpa)

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