Fenninger beruhigt: Nationenwechsel steht nicht zur Diskussion

Zunächst war Anna Fenninger über die Diskussion um den neuen Kopfsponsor amüsiert, nun schrieb sie einen klärenden Brief an den ÖSV.

Anna Fenninger
Anna Fenninger
Anna Fenninger – REUTERS

"Mercedes wird nicht neuer Kopfsponsor bei Anna Fenninger sein." Mit dieser "Klarstellung" will Manager Klaus Kärcher seinem Schützling wieder die nötige Ruhe verschaffen, die sie in dieser Phase der Saison brauche. "Es ist schon viel zu viel gesagt worden. Ich finde, dass das einfach kein Thema für die Öffentlichkeit ist. Es gibt dazu nichts mehr zu sagen", meinte Fenninger in Bad Kleinkirchheim.

Die "Kronen Zeitung" hatte am 31. Dezember berichtet, dass der Vertrag mit Kopfsponsor Raiffeisen am Saisonende auslaufe und das Fenninger-Management mit Mercedes verhandeln soll. Und dass dies mit den Interessen des Österreichischen Skiverbands so gut wie unvereinbar sei, da Audi einer der wichtigsten Partner des Alpinteams sei.

Fenninger: "Mit Herz und Seele Österreicherin"

"Die Kronenzeitung hat heute schon mal vorzeitig einen Knaller gezündet. Wir wissen von alldem zwar nichts, finden den Artikel aber sehr kreativ und unterhaltsam", meinte Fenninger zunächst auf Facebook. Wenige Tage später dürfte sie das Ganze nicht mehr lustig gefunden haben, denn um Gerüchten über einen möglichen Nationenwechsel entgegenzuwirken, schrieb die Rennläuferin sogar einen Brief an den ÖSV, dass sie niemals solche Überlegungen anstellen werde. "Weil sie mit Herz und Seele Österreicherin ist", wie die "Kleine Zeitung" Kärcher zitierte.

In Bad Kleinkirchheim äußerte Kärcher sein Unverständnis darüber, "warum man an Silvester so eine Geschichte lanciere und Unruhe reinbringe". "Sie hat ihre Partner. Auch mit der Raiffeisenbank, sie steht zu hundert Prozent dahinter. Der Vertrag ist befristet, er läuft nach dieser Saison aus. Und dann kann man über alles andere reden. Aber bitte nicht während der Saison, wo wichtige Rennen und eine WM anstehen. Das ist absolut unverständlich, dass das einer Athletin angetan wird."

(APA)

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