Skispringen: Stoch feiert in Lillehammer den sechsten Saisonsieg

Als bester Österreicher muss sich Stefan Kraft mit dem achten Rang zufriedengeben.

NORDIC SKIING, SKI JUMPING - FIS WC Oslo
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Kamil Stoch fliegt zum sechsten Saisonsieg. – GEPA pictures

Kamil Stoch bleibt das Maß der Dinge im Skisprung-Weltcup und steuert auch bei der "Raw-Air"-Serie in Norwegen auf den Gesamtsieg zu. Der Weltcup-Leader aus Polen feierte am Dienstag in Lillehammer seinen bereits sechsten Saisonsieg und gewann vor seinem Landsmann Dawid Kubacki (+ 27,7 Zähler) und dem Norweger Robert Johansson (31,7). Bester Österreicher war Stefan Kraft als Achter.

Stoch führt damit nach fünf von zehn Bewerben der "Raw Air" mit 1.141,5 Punkten klar vor Johansson (+56,2 Punkte) und dessen Landsmann Johann Andre Forfang (86,0). Kraft verbesserte sich in der Gesamtwertung, für die der Sieger am Ende 60.000 Euro Preisgeld kassiert, auf den fünften Rang. Auf Stoch fehlen ihm aktuell fast 100 Zähler.

Wind wechselte

Der Bewerb war vor allem im zweiten Durchgang, als es wechselnde Rückenwindverhältnisse gab, etwas vom Wind beeinflusst. "Der Sprung hat sich ganz gut angefühlt, aber es ist oben nichts weitergegangen", sagte Doppel-Weltmeister und Vorjahrs-Gesamt-Weltcupsieger Kraft. Als Ausrede wollte er das nicht gelten lassen. "Es sind wieder die Besten vorne, für das Stockerl braucht man auch das Quäntchen Glück", meinte der Salzburger, am vergangenen Sonntag Zweiter in Oslo.

Kraft, dessen Rückenprobleme sich wieder etwas gemildert haben, traut sich durchaus noch eine Steigerung zu. "Das große Ziel sind die Top 3, entschieden wird es sowieso erst in Vikersund", weiß der Pongauer. Auf der Skiflug-Schanze, wo er im Vorjahr den Skiflug-Weltrekord auf 253,5 m geschraubt hatte, werden weit mehr Punkte vergeben als auf den Schanzen davor. Die nächsten Bewerbssprünge sind nun am Mittwoch (Qualifikation) und Donnerstag (Einzel) in Trondheim, ehe in Vikersund von Freitag bis Sonntag die Entscheidung fällt.

Abseits von Kraft gab es für die ÖSV-Springer einen Rückschlag: Michael Hayböck (44.) und Clemens Aigner (37.) verpassten das Finale der Top 30. Mit Philipp Aschenwald (21.) und Gregor Schlierenzauer (25.), der in Lillehammer schon sechsmal gewonnen hat, kamen nur zwei weitere Österreicher in die Punkteränge

(APA)

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